Geige

Geigenunterricht für Anfänger, Fortgeschrittene und Wiedereinsteiger.

Geige spielen muss nicht langweilig sein, wir zeigen Dir wie Du das Maximum aus Deiner Geige holst.

In unserem Geigenunterricht für Anfänger vermitteln wir Ihnen das erforderliche Wissen und die nötigen Fertigkeiten für Ihr Geigenspiel schnell und verständlich. So kommen Sie zügig zu motivierenden Ergebnissen und werden immer unabhängiger.

Die Geige bzw. Violine ist ein Streichinstrument – gehört der Gruppe Kastenhalslauten an. Das besondere an der Geige ist die Spielweise, anders wie bei der Gitarre wird die Geige gestrichen.

Gibt es Voraussetzungen für das Geigenspiel?

Man hört oft, dass Geigenunterricht etwas für die Reichen ist. Gute Nachrichten: Das stimmt nicht ganz! Ganz umsonst ist es natürlich nicht, außer man hat einen Geigenlehrer in der Familie. Wir unterrichten nicht nach einem starren Lehrplan, das IN-TAKT Unterrichtskonzept ist so aufgebaut, dass wir perfekt auf Ihre Wünsche eingehen können. Sie bestimmen gemeinsam mit Ihrem Musiklehrer was Sie spielen möchten und was Sie lernen möchten. Ein wichtiges Ziel jedes Geigenunterrichts ist die Beherrschung der Grundlagen wie Spieltechniken (pizzicato, legato, staccato, etc) aber auch grundlegende Tonlehre spielt eine wichtige Rolle.

Form, Aufbau, Stimmung und Tonumfang

Die vier Saiten der Geige bestehen aus Naturdarm, der meist mit Silber- oder auch Aluminiumdraht umhüllt sein kann, aus Plastik oder Metalldraht. Die höchste Saite der Geige ist die E-Saite und besteht in neunzig Prozent der Fälle aus Stahldraht. Die einzelnen Saiten werden in Quinten auf die Töne g – d1 – a1 – e2 gestimmt. Deutsche Orchester stimmen mit einem Kammerton von 443 Hz.

 

Teile der Geige:

  1. Schnecke: Sie ist die typische barocke Verziehrung und das Erkennungszeichen der Geige. Hier kann ein Geigenbauer seiner Kreativität und seinem handwerklichen Geschick freien Lauf lassen.
  2. Wirbel: Der Wirbel wird in der Regel aus drei alternativen Materialien hergestellt: Ebenholz, Palisander oder Buchsbaum.
  3. Wirbelkasten: Er besteht aus dem Ober- und Untersattel, der aus Ebenholz gefertigt ist und dem Griffbrett.
  4. Korpus: Der Korpus besteht aus Decke, Boden und den Zargen. Er sorgt dafür, dass die Schwingungen der Saite verstärkt werden und den charakteristischen Klang einer Geige erzeugen.
  5. Decke: Sie wird meist aus Fichte hergestellt. Das liegt vor allem an der hohen Strapazierfähigkeit und Elastizität des Materials.
  6. Boden: Er wird in 90% aller Fälle aus Ahornholz gefertigt. Diese wird gerne geflammt, der Boden ist meist zweigeteilt. Das ergibt auch das schöne symmetrische Erscheinungsbild.
  7. Saite: Die Geige besteht aus der g-, d-, a- und e-Saite. Die e-Saite ist immer aus Stahl gefertigt, die anderen Saiten meist aus Darm. Alternativ können diese auch aus Kunststoff bestehen.

Geschichte der Geige

In der europäischen Musik spielt die Geige eine wichtige Rolle, viele bedeutende und bekannte Komponisten hatten sich ihr vollkommen hingegeben. Erste Vorläufer der Geige stammen aus dem spanisch-maurischen Raum im 8. Jahrhundert. Die erste Erwähnung der Geige war um 1523, als in Turin am Hofe des Herzogs von Savoyen ein Honorar erhielt. Die Form der Geige wie wir sie heute kennen besteht seit etwa 1540 und stammt aus Oberitalien. Bekannte italienische Geigenbauer waren Andrea Amati, Nicola Amati und Gasparo da Salò. Bis zum 18. Jahrhundert galten Jakobus Stainers Geigen als die besten. Stradivari einer der berühmtesten Vertreter der Geigenkunst und ein Vorbild vieler Geiger, führte zu einer starken Vereinheitlichung und im Laufe der Zeit zu einer Veränderung der Form, die sich auf den Klang ausgewirkt hat. Geigen der Bauform des 19. Jahrhunderts haben meist einen längeren und schrägeren Hals und einen stärkeren Bassbalken, der eine stärkere Spannung der Saiten erlaubt.

Für eine kostenlose Probestunde erreichen Sie uns telefonisch unter 0841 / 980329 oder per E-Mail über unser Kontaktformular.

 


Unsere Geigenlehrerin

Violinenlehrerin Julia SiegertJulia Siegert

„Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist.“ … mehr